Grundsätzlich muss eine vor dem Standesamt zwischen zwei verschiedengeschlechtlichen Partnern geschlossene Ehe vor Gericht geschieden werden.

Einvernehmliche Scheidung

Bei Einigung des Ehepaares über die Obsorge gemeinsamer Kinder, den Kindesunterhalt, den Ehegattenunterhalt oder dessen Verzicht sowie über die Aufteilung von Vermögen und Schulden, kann bei Gericht eine einvernehmliche Scheidung beantragt werden. Dabei muss dem Gericht ein Scheidungsvergleich vorgelegt werden, in dem alle obigen Punkte in Form einer gerichtlich durchsetzbaren Vereinbarung aufscheinen. Außerdem müssen Eltern von gemeinsamen Kindern die Bestätigung einer Elternberatung vorlegen.

Strittige Scheidung

Wenn dies nicht gelingt, muss ein Eheteil bei Gericht eine Klage einbringen. Dabei muss entweder ein Scheidungsgrund oder eine Trennung über 3 Jahre behauptet werden. Dann folgt oft ein langes Verfahren mit Verletzungen, Zeitaufwand, Ärger und eventuell hohen Kosten. Empfehlenswert ist die Beratung und Klagseinbringung durch einen Rechtsanwalt. Bei der strittigen Scheidung besteht die Gefahr der Aufrollung des bisherigen ehelichen Lebens. Eine sinnvolle zukunftsorientierte Lösung offener Fragen wird oft verhindert. Auch das künftige Gesprächsklima zwischen Eltern, die sie ja bleiben, wird oft stark belastet, worunter wieder die gemeinsamen Kinder leiden. Daher werden von Fachleuten andere Wege empfohlen.

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